Mehr Nazis bei Hussitenfest als auf KMOB-Demo

Die KMOB rennt von einem Misserfolg in den nächsten…

Am Samstag hatte die KMOB zur dritten Demonstration ihrer „Märkischen Aktionswochen“ in Bad Freienwalde aufgerufen. Doch statt der angekündigten 150 Nazis, kam gerade einmal die Hälfte. Statt durch die Stadt zu laufen, machten sie einen kurzen Dauerlauf durch ein Plattenbaugebiet..

Die KMOB verliert immer mehr an Gesicht in der Szene.
Der erste Aufmarsch ihrer Reihe wurde in Bernau durch eine Menschenblockade komplett verhindert und der Aufmarsch in Eberswalde wurde nach Ankündigung von erneuten Blockaden, durch die Nazis selbst abgesagt. Andere Kameradschaften fühlen sich nach und nach verarscht, so hatte es die KMOB nicht einmal geschafft, den abgesagten Aufmarsch in Eberswalde von ihrer Internetseite zu nehmen. Statt ihren Kameraden begegneten die angereisten Nazis einer Vielzahl von Antifas und der Polizei, die sie direkt wieder in die Züge geleiteten.

Nach Bad Freienwalde kamen selbst die sonst so vertrauten Kameraden nicht.
So fehlte bspw. Gordon Ehling aus Eberswalde, enger Weggefährten des KMOB-Chef Robert Gebhardt. Statt zu demonstrieren, trank er mit Freunden Bier auf dem Bernauer Hussitenfest. Ähnlich ging es wohl auch Mandy Heidenwolf, Nazi-Nachwuchs aus Panketal, und den Bernauer Kameraden. Sie zogen das heimische Hussitenfest der erneuten Schlappe in Bad Freienwalde vor. Auch die sonst so Demo-lustigen Aktivisten der verbotenen Kameradschaft Frontbann 24 waren nur in geringer Zahl in Freienwalde vertreten.

Bericht bei [gegenrede.info] und [Inforiot].