Razzia auch in Bernau

Am Morgen des 9. Mai hat die Bundesanwaltschaft begonnen, bundesweit 40 linke Projekte, Wohnungen und Arbeitsplätze zu durchsuchen. An der Aktion waren dem BKA zu Folge 1000 PolizeibeamtInnen beteiligt. Als Begründung wird der Verdacht auf die Gründung einer terroristischen Vereinigung nach §129 vorgebracht. Ziel dieser soll es sein, den Ablauf des G8-Gipfels in Heiligendamm mit Brandanschlägen zu stören. Der Durchsuchungsbeschluss benennt namentlich 18 Verdächtige.

Betroffen sind u.a. die Rote Flora und WGs in Hamburg sowie in Berlin der Buchladen Schwarze Risse (Mehringhof), das Bethanien, der Serverraum von so36.net, der Laden Fusion, das Umbruch Bildarchiv, kanalB und verschiedene WGs. Durchsuchungen gab es auch in Bremen, Brandenburg und Schleswig-Holstein.

Laut RBB waren es im Land Brandenburg insgesamt fünf Räume in Potsdam, Strausberg (Märkisch-Oderland) und auch Bernau (Barnim). In Bernau handelt es sich dabei um mindestens eine Privatwohnung. Anschließend gab es noch eine ED-Behandlung inklusive DNA-Entnahme.

Mehr dazu findet ihr bei Indymedia. Auch Inforiot bemüht sich die Repressionsmaßnahmen in Brandenburg genau wie möglich zu dokumentieren.