1000 bei Protest gegen Neonazi-Konzert in Finowfurt

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Erfolgreicher Tag für Antifaschist_innen im Barnim:  Verkehrsbehinderungen durch Blockade / Rechtsrock-Event vorzeitig von Polizei aufgelöst

Protest gegen Neonazikonzert in Finowfurt

/ Auch kein Platz für NPD-Kundgebungen in Bernau und Wandlitz 

[Quelle: INFORIOT] – Der 18. Mai war ein gelungener Tag für Antifaschist_innen im Barnim. An drei Orten protestierten insgesamt über 1000 Menschen gegen neonazistische Veranstaltungen und nahmen so den Neonazis die Bühne.

Etwa 70 Anwohner_innen stellten sich gegen eine Kundgebung der NPD „gegen Asylmissbrauch“ in Bernau. In Wandlitz waren es 150 Menschen, die verhinderten, dass die NPD vor dem Flüchtlingswohnheim Gehör fand. Gegen ein Neonazikonzert in Finowfurt protestierten bis

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18. Mai: Finowfurt Nazifrei – Den Nazis den Stecker ziehen!

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Am 18. Mai soll im brandenburgischen Finowfurt (Landkreis Barnim) ein Rechtsrockkonzert stattfinden, bei dem 1500 Neonazis erwartet werden. Wir wollen dem etwas entgegensetzen. Als Bündnis aus antifaschistischen Initiativen, Parteien, Vereinen und Gewerkschaften wollen wir am 18. Mai in Finowfurt auf die Straße gehen.

Finowfurt hat ein Naziproblem Seit mittlerweile sechs Jahren dient das Grundstück der Familie Mann in Finowfurt als Veranstaltungsort für Rechtsrockkonzerte sowie für Festveranstaltungen wie das DVU- und NPD- Sommerfest, den NPD-“Preußentag“ und zuletzt für ein Konzert für die Partei “Die Rechte” Brandenburg. Das Gelände ist seit Jahren zum wichtigsten Ort für die rechte Szene in Berlin

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Traditionelles Gedenken am 8. Mai – Tag der Befreiung in Bernau

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150 Bernauerinnen und Bernauer nahmen am Mittwoch, den 8. Mai, am Gedenken anlässlich des Tages der Befreiung teil. Aufgerufen hatte das Bernauer Netzwerk für Toleranz und Weltoffenheit. An drei Stationen wurde an die von Nazis Verfolgten und Ermordeten erinnert.

Im Aufruf des Bernauer Netzwerkes hieß es: „Wir wollen an diesem Tag der Millionen Menschen gedenken, die unter der gnadenlosen Kriegs-, Besatzungs- und Vernichtungspolitik der Nazis leiden mussten. Durch den von Deutschland ausgehenden faschistischen Angriff auf die Menschlichkeit verloren unglaublich viele Kinder, Jugendliche, Erwachsene und alte Menschen ihre Freiheit, ihr Leben, ihre Gesundheit, ihre Hoffnung, ihre Liebsten.“

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8. Mai – Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus

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Das Bernauer Netzwerk für Toleranz und Weltoffenheit lädt für Mittwoch, den 8. Mai, zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges ein. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr vor dem Ehrenmal für die Gefallenen der Roten Armee an der Mühlenstraße, findet ihre Fortsetzung am gegenüberliegenden Deserteurdenkmal und endet mit einem Friedensfestessen auf dem Marktplatz. Der 8. Mai 1945 markiert als „Tag der Befreiung“ (Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a.D.) das Ende der Gewaltherrschaft der  Nationalsozialisten und ihres sogenannten Dritten Reiches. Wir wollen an diesem Tag der Millionen Menschen gedenken, die unter der gnadenlosen Kriegs-, Besatzungs- und Vernichtungspolitik der Nazis leiden mussten.

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Auf Unterschriftenjagd – „Pro Deutschland“ auch in Bernau unterwegs

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Ganz allein: Parteichef Manfred Rouhs am Stand von „Pro Deutschland“ in Bernau.

Bernau – Am Dienstagnachmittag, den 23. April, organisierte die rechtspopulistische Partei „Pro Deutschland“ in der Bernauer Innenstadt einen Informationsstand, um Unterschriften für den Antritt bei der Bundestagswahl zu sammeln. Vier Aktivist_innen der Partei, darunter Parteichef Manfred Rouhs, hatten sich am Rande des Bernauer Wochenmarktes mit Werbematerial und einem Stand positioniert. Rouhs, war unter anderem für die neonazistische NPD und deren Jugendorganisationen JN sowie für die neonazistische „Deutsche Liga für Volk und Heimat“ aktiv, die in den 1990er Jahren in Brandenburg tätig war.

Seit mehreren Wochen

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Pressemitteilung: Verurteilung nach rechtem Angriff auf Jugendliche

Bernauer Neonazi wegen Beleidigung zur Geldstrafe verurteilt

[Jugendtreff Dosto Bernau] Bernau – Am heutigen 22. April wurde der Bernauer Christian Kohnke vom Amtsgericht Bernau wegen Beleidigung und tätlicher Beleidigung zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen sowie der Übernahme der Verfahrenskosten verurteilt. Ihm war vorgeworfen worden am 10. Juni 2012 eine junge Frau am Getränkestand des Jugendtreff DOSTO während des Bernauer Hussitenfestes beleidigt und bespuckt zu haben.

„Wir, die Jugendlichen des Jugendtreff DOSTO, begrüßen dieses Urteil. Es zeigt, dass neonazistische Angriffe in Bernau nicht geduldet werden.“, sagte Sophie Thiede, Vorstand des Jugendbildungs- und Freizeitinitiative Bernau e.V. Obwohl der Angeklagte vor Gericht

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Erfolgreiche Gegenkundgebung gegen Pro Deutschland in Eberswalde

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Spontane Gegenkundgebung gegen den Pro Deutschland Stand in Eberswalde.

[F.E.T.E.] Eberswalde – Pro Deutschland war am 19.4.2013 in Eberswalde, um Unterschriften für ihre Zulassung zu den bundestagswahlen zu sammeln. Es gab einige Handgreiflichkeiten von Mitgliedern der rechtspopulistischen und islamfeindlichen Partei gegenüber Gegendemonstranten. . Nachdem eine spontane Gegenkundgebung angemeldet wurde, zog Pro Deutschland aber ab. Laut Augenzeugenberichten wurden Gegendemonstranten mit Sprüchen wie “Geh doch Arbeiten!” beschimpft.

Auch in anderen Städten hatte Pro Deutschland Schwierigkeiten, Stände durchzuführen. In Potsdam gab es regelmäßig Gegendemos gegen die Unterschriftensammler, bis die rechtspopulistische Partei ganz aufgab. Bisher sind keine festen Strukturen in Eberswalde und Umgebung

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Erster Mai in Berlin – Nazifrei! Kommt nach vorne – Nazis blockieren!

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Am 1. Mai 2013 wollen Neonazis in Berlin unter dem Motto „Raus aus dem Euro“ aufmarschieren und wir wollen das verhindern. Dieser Aufmarsch ist neben einem weiteren in Frankfurt/ Main die zentrale Aktion der NPD zum 1. Mai. Die NPD kündigt eine Großdemo im Ortsteil Schöneweide an, bei der unter anderem der NPD-Bundesvorsitzende Holger Apfel als Redner auftreten soll.

Die Nazis instrumentalisieren den 1. Mai als den „Tag der nationalen Arbeit“, um deutsche Arbeitnehmer_innen gegen die angebliche Arbeitsmarktkonkurrenz vor allem aus dem Euro-Raum auszuspielen. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass es Nazis am 1. Mai keineswegs um die Rechte

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Gemeinsam Gegen Nazis in Schöneweide

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Antifaschistische Demo + Open Air Konzert 30.04.2013 Berlin – Schöneweide

In Berlin-Schöneweide hat sich die Neonaziszene seit einigen Jahren festgesetzt. Der Kiez ist „Hochburg“ und Treffort der Berliner Neonaziszene, aber auch bundesweit agierender Kader geworden. Seitdem antifaschistische Gruppen die Ausmaße neonazistischer Umtriebe in Schöneweide in der Broschüre „Die Braune Straße von Berlin“ offenlegten, kommt der Kiez aus den Schlagzeilen nicht mehr heraus. Mit der Kneipe „Zum Henker“ und dem Naziladen „Hexogen“ verfügen die Rechten zudem über zwei zentrale Eckpfeiler der regionalen Szene.

Übergriffe auf Migrant_innen, Nicht-Weiße, alternative Jugendliche und Linke müssen durch offensives Eingreifen verhindert werden. So hätte auch

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Nazikonzert in Finowfurt – Mit Werwolf zu Klaus Mann

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[gegenrede.info] Finowfurt – Während Nazi Klaus Mann zur Gründungsparty des Landesverbandes von „Die Rechte“ lädt, mobilisiert die Kameradschaft Kommando Werwolf aus Frankfurt (Oder) über Facebook zu einer Rechtsrockveranstaltung. Sowohl Ort als auch Zeitpunkt beider Veranstaltungen sind identisch.

screenshot: ipr

Der Bürgermeister der Gemeinde Schorfheide, Uwe Schoknecht, zeigte sich irritiert. Bei ihm habe Klaus Mann nur eine Gründungsfeier für die Partei „Die Rechte“ auf seinem Grundstück in Finowfurt am 13. April angemeldet. Von einem Rockkonzert sei dabei nie die Rede gewesen.

Die Bands spielen für einen guten Zweck heißt, es auf

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